Adolf Kolping Bio
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Der Glaube ist dem Menschen natürlich, der Unglaube, die Gottvergessenheit ist Unnatur.

Adolph Kolping (1813 - 1865)
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„Mein Herz schlägt für Kolping“

Kolpingvorsitzender Karl-Heinz Barth (re.) und Präses Prälat Ludwig Limbrunner konnten bei der diesjährigen Generalversammlung eine stattliche Anzahl von neuen Mitgliedern begrüßen und langjährige Mitglieder ehren. Bürgermeisterin Ilse Oswald (3. v. li) sparte nicht mit Lob für die Kolpingsfamilie Regen. Foto: Lösl

Mit diesem Satz beendete Bürgermeisterin Ilse Oswald ihr Grußwort anlässlich der 156. Generalversammlung der Kolpingsfamilie Regen am vergangenen Wochenende. Zuvor hatte man, wie es nun schon seit mehr als zwei Jahrzehnten gute Tradition ist, mit dem inzwischen bereits ökumenischen Kolpingchor – unter anderem verstärkt durch Pfarrer Matthias Schricker samt Ehefrau Daniela –  unter der Leitung von Stephan Reindl den Vorabendgottesdienst musikalisch umrahmt. Dann, nach der Begrüßung und einem kurzen Totengedenken durch den Vorsitzenden Karl-Heinz Barth ging Präses Stadtpfarrer Ludwig Limbrunner in se

inem geistlichen Impuls auf den tiefen Glauben und  das Hoffnung gebende Wirken des Schuhmachers und späteren Priesters Adolph Kolping ein und meinte ganz im Sinne des Gesellenvaters, dass „jeder in den Schuhen gehen solle, die ihm passen, dann ginge es allemal aufwärts“.

Dass eine große Familie – mit 378 Mitgliedern weitaus die größte im Diözesanverband Passau –  durchaus auch Probleme haben kann, musste Karl-Heinz Barth in seinem Rechenschaftsbericht einräumen. Das Kolpinghaus stehe trotz intensiver Suche noch immer ohne Pächter da, doch konnte er wenigstens vermelden, dass man eine Lösung gefunden habe, um zumindest den Saal für Veranstaltungen nutzen zu können, und das auf alle Fälle bis zum Ende des im kommenden Jahr stattfindenden „drumherum“. Sein Hauptanliegen für die Zukunft sei aber das Bemühen um eine langfristige Lösung für das Haus.

Schriftführer Christian Koller konnte unter anderem auf eine erfreuliche Präsenz in der lokalen Presse hinweisen, und dass sowohl die „Familienkasse“ als auch die Finanzen des Berufsbildungszentrums schwarze Zahlen aufweisen, konnte Kassier Norbert Loibl in seinem Rechenschaftsbericht kundtun.. Einen Einblick in das breite Spektrum des Kolping – Angebotes erhielten die Versammlungsteilnehmer durch den Bericht des „Kolping-Aktiv“ Chefs Alexander Nachreiner, bevor man zu den turnusmäßigen Neuwahlen schritt, die keine großartigen Veränderungen in der Führungsriege mit sich brachten, lediglich Schriftführer Gerald Mayr für Christian Koller, der aber der erweiterten Vorstandschaft nach wie vor angehören wird und Herbert Hafner und Waltraud Wirthl,  die die beiden aus Altersgründen zurückgetretenen Kassenprüfer Viktor Wisbauer und Helmut Weiderer ersetzen, sind neue Gesichter im Führungsteam.

Zum Schluss freute man sich, wie es sich für eine „anständige Familie“ gehört, über eine Reihe von „Neuankömmlingen“ , die in einer kurzen Zeremonie offiziell in den Verein aufgenommen wurden und ehrte eine Reihe von Mitgliedern für ihre Treue,  die beim Franz Achatz und Hans Zellner schon 60 Jahre und bei Josef Geihe sogar schon 70 Jahre anhält.