Adolf Kolping Bio
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Es gibt auf der ganzen Welt kein Band so stark wie das Band des Herzens.

Adolph Kolping (1813 - 1865)
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Kolpingsfamilie weiterhin in der Erfolgsspur

Präses Ludwig Limbrunner (li), Bürgermeisterin Ilse Oswald (2. v. li) und Vorsitzender Karl-Heinz Barth (re) gratulierten den vielen langjährig verdienten Mitgliedern. Foto: Lösl.

Regen. Wie an jedem Jahresende jährt sich der Geburts- und Sterbetag von Verbandsgründer Adolph Kolping. Dieser wurde am vergangenem Wochenende mit dem Kolpinggedenktag gefeiert. Für einen katholischen Verein ist es selbstverständlich, dass dieser mit einem würdigen Gottesdienst, zelebriert von Präses Prälat Ludwig Limbrunner und musikalisch umrahmt mit dem Kolpingchor, begangen wird. Im Anschluss daran folgte die 158. Generalversammlung im Kolpingsaal. Dieser war nach Jahren der schwächeren Besuche wieder einmal vollständig belegt. Vorsitzender Karl-Heinz Barth konnte neben den Ehrengästen auch sehr viele Neumitglieder und langjährige Vereinsjubilare begrüßen.

In seinem geistlichen Impuls gab Präses Limbrunner bekannt, dass er sich heute Schafe, Ziegen und Schweine gekauft habe. Das geschah nicht physikalisch sondern im Rahmen einer Geldspende, die er heute auf der Vorsitzenden- und Präsideskonferenz im Kolping-Diözesanverband Passau geleistet hatte. Mit dieser Geldspende werden die Tiere in Malawi, das neue Entwicklungshilfeengagement von Kolping, angeschafft und bedürftigen Familien zur Verfügung gestellt, was deren Lebensexistenz sichern kann. Ein unglaublich wertvoller Gedanke, der das Lebenselexier von Adolph Kolping widerspiegele, so Prälat Limbrunner in seinem geistlichen Impuls.

In seinem Rechenschaftsbericht stellte der Vorsitzende Karl-Heinz Barth die derzeitige Situation des Vereins dar. Das Kolpinghaus habe sich als Catering-Gaststätte mit dem Pächter Wolfgang Stoiber mittlerweile sehr gut etabliert, da die Räumlichkeiten für Familien- und Vereinsfeiern wieder bestens genutzt werden können. Für 2020 seien schon 12 Hochzeiten angefragt worden. Landrätin Rita Röhrl meinte sogar dazu, dass sich das Kolpinghaus hervorragend als Veranstaltungslokalität für das neu geplante Grüne Zentrum eignen würde. Damit würde eine Vollauslastung dieser Gastronomie ermöglicht und neue finanzielle Risiken bei einer Neuplanung des Vorhabens umgangen.

Seit einigen Jahren arbeite man sehr erfolgreich mit der Katholischen Erwachsenenbildung  (KEB) zusammen. Vor allem Geschäftsführerin Cornelia Senninger setze sich sehr dafür ein, dass man alljährlich ein Familienwochenende im Kolping-Ferienhotel Lambach mit einem generationenübergreifenden Programm abhalten könne. Gerade vor 14 Tagen konnte man sich über eine Rekordbeteiligung von 56 Teilnehmern erfreuen.

Ein Paradestück sei der Leihgroßelternservice mit Rita Koller als Projektleiterin. Nicht nur viele Veranstaltungen rekrutieren sich aus dieser Aktion, sondern er sei der Garant für den ständigen Mitgliederzuwachs. Somit ist die Kolpingsfamilie Regen mittlerweile auf 434 Mitglieder angewachsen.

Mit seinem Versprechen, sich auch weiterhin für die Kolpingsfamilie Regen einsetzen zu wollen, beendete der Vorsitzende seinen Rechenschaftsbericht.

Schriftführer Gerald Mayr musste erstmals in den Ring, auch als Einrichtungsleiter des Berufsbildungszentrums (BBZ), was er sehr gut meisterte mit den entsprechenden Zahlen. Norbert Loibl vermeldete den Kassenbericht, der zu keinen Beanstandungen führte und somit Kassenprüfer Herbert Hafner die Entlastung der Vorstandschaft vorschlagen konnte, was einmütig geschah.

Knapp 50 neue Mitglieder konnten im Vereinsjahr begrüßt und zahlreiche silberne und goldene Vereinsmitgliedschaften mit den Ehrennadeln gewürdigt werden.

Da es nur weinige Wünsche und Anträge gab konnte die 158. Generalversammlung mit dem Lied „Vater Kolping“ nach kurzweiliger Dauer beendet werden.