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Adolph Kolping (1813 - 1865)
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Kolpingsfamilie Regen ist einsame Spitze

Mitgliedsstärkste Kolpingsfamilie der Diözese erhält Adolph-Kolping-Preis

Aufmerksam verfolgt der wiedergewählte stv. Kolping-Diözesanvorsitzende Karl-Heinz Barth (links) die Versammlung, dahinter Rita Koller, die für ihr Leih-Großeltern-Projekt ausgezeichnet wurde. Rechts im Bild der stellv. Landesvorsitzende Erwin Fath und der stellv. Bundesvorsitzende Manuel Hörmeyer (Mitte). −Foto: M. Wenninger

Passau/Regen. Bei der Diözesanversammlung des Kolpingwerkes im Bistum Passau hat der scheidende Diözesanvorsitzende Gerhard Alfranseder (Marktl) die großartigen Verdienste der Kolpingsfamilie Regen gewürdigt.

Mit 434 Mitgliedern ist sie einsamer Spitzenreiter und damit mitgliedsstärkste Kolpingsfamilie in der Diözese. Dass der Weg dorthin allerdings ein hartes Stück Arbeit gewesen sei, das merkte der Diözesanvorsitzende ebenfalls an und verwies darauf, dass die Kolpingsfamilie Regen in den vergangenen 50 Jahren ihre Mitgliederzahl um rund 300 Prozent per Saldo gesteigert habe. Die Kolpingsfamilie Regen zeichne sich nicht nur durch eine vorbildliche Verbandsarbeit, sondern auch durch ihr Berufsbildungszentrum aus. Bei dieser Gelegenheit dankte Alfranseder seinem Stellvertreter auf Diözesanebene, Karl-Heinz Barth, dem Vorsitzenden der Regener Familie, der ihn in seiner Arbeit immer tatkräftig unterstützt und mitgetragen habe. Eine besondere Auszeichnung erfuhr die Kolpingsfamilie Regen durch die Verleihung des Adolph-Kolping-Preises 2019. Dabei wurde das seit sieben Jahren bestehende Projekt der „Leih-Großeltern“ gewürdigt. Rita Koller, die Initiatorin dieses ehrenamtlichen Projekts, stellte den 100 Delegierten der Diözesanversammlung die Idee und Konzeption dahinter vor. Menschen, die sich sozial als „Leihoma oder -opa“ engagieren wollen, unterstützen Familien, indem sie mit den Kindern etwas unternehmen und Zeit verbringen. Umgekehrt können sich Familien an Rita Koller wenden, die auf der Suche nach „Leihgroßeltern“ sind, zum Beispiel, weil die echten Großeltern weit weg wohnen. Initiatorin Rita Koller agiert als Vermittlerin, Organisatorin und Ansprechpartnerin. Diözesanpräses Peter Meister hob bei der Verleihung der Ehrenurkunde das besondere Engagement von Rita Koller mit ihrem Team hervor und betonte, dass dieses ganzheitliche Tun eine echte Aufgabe im Sinne Adolph Kolpings sei. Zusammen mit der Urkunde erhält die Kolpingsfamilie Regen für das Projekt ein Preisgeld von 500 Euro. Bei der anschließenden Neuwahl wurde Karl-Heinz Barth erneut zum stellvertretenden Diözesanvorsitzenden für drei Jahre gewählt. Manfred Kronschnabl von der Kolpingsfamilie Regen bleibt Diözesanschatzmeister. Damit ist die Kolpingsfamilie Regen mit zwei Personen gut im zwölfköpfigen Diözesanvorstand vertreten. − bb

Auszug aus der PNP vom 04.03.2020