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Adolph Kolping (1813 - 1865)
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Kolpingsaal: Hoffen auf das Grüne Zentrum als „Großkunden“

Kolpingsfamilie ist zufrieden mit dem Modell Catering-Gaststätte – Peter Schmidt für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt

Bayerwald-Bote vom 30.11.2018 | Stand 30.11.2018, 01:34 Uhr

Auf ein erfolgreiches Vereinsjahr blickt die Kolpingsfamilie Regen zurück: (v. l.) 3. Bürgermeister Anderl Kroner, Schriftführer Gerald Mayr, Hans Pongratz und Ehrenmitglied Viktor Wisbauer (beide seit 60 Jahren Mitglied), Vorsitzender Karl-Heinz Barth, Elfi Reichert (25 Jahre), Präses Ludwig Limbrunner und 2. Vorsitzender Otto Gabauer. −Foto: Hellauer

Regen. Die Kolpingsfamilie in der Kreisstadt feierte am vergangenen Wochenende ihren Gedenktag an den Verbandsgründer Adolph Kolping. Traditionsgemäß wurde der Vorabendgottesdienst vom Kolpingchor unter der Leitung von Stephan Reindl musikalisch gestaltet. Stadtpfarrer Prälat Ludwig Limbrunner, der auch das Amt des Präses bei der Kolpingsfamilie inne hat, zelebrierte den Gottesdienst.

Dabei verwies Limbrunner auf das unverzichtbare Engagement des Kolpingwerkes in der heutigen Zeit. Nach dem Gottesdienst war die 157. Generalversammlung der Kolpingsfamilie Regen im Kolpinghaus angesetzt. Vorsitzender Karl-Heinz Barth referierte nach dem geistlichen Impuls durch Präses Limbrunner und den Grußworten von 3. Bürgermeister Andreas Kroner sowie Kolping-Diözesangeschäftsführer Harald Binder über die Schwerpunkte im abgelaufen Vereinsjahr.

Die derzeitige gastronomische Belegung in der Vereinsimmobilie nahm dabei einen wichtigen Platz ein. Eine klassische Verpachtung, wie man sie in der Vergangenheit gewohnt war, sei nicht mehr hinzukriegen, so Barth. Wegen der überdimensionalen Kapazitäten, mit der Terrassenbestuhlung sind es über 500 Sitzplätze. Auch wegen der angespannten Situation auf dem Gastro-Markt konnte kein Dauerpächter gefunden werden. Allgemeines Wirtshaussterben, hohe Nebenkosten und kaum verfügbares Fachpersonal erschwerten die Pächtersuche zusätzlich.

Deshalb habe man die mit Wolfgang Stoiber vereinbarte Zwischenlösung der Catering-Gaststätte mit einem unbefristeten Pachtvertrag zu einer Dauerlösung gemacht. Interessenten können das Kolpinghaus für Familien- und Vereinsfeierlichkeiten beim Pächter buchen. Daneben bietet der Vertragspartner auch vermehrt eigene Veranstaltungen an, um dadurch das gastronomische Angebot am Regener Stadtplatz zu beleben.

Die von Landrätin Rita Röhrl ins Spiel gebrachte Ideallösung, das Kolpinghaus solle für das neu entstehende Grüne Zentrum das komplette gastronomische Angebot und Veranstaltungsräume bereitstellen, erachtet auch Barth für die beste Lösung für alle Beteiligten.

Die Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) funktioniere hervorragend, so Barth. Und mit der Verpachtung der oberen Stockwerke an den Kinderschutzbund sowie an die Diakonie nehme man auch typische Kolpingaufgaben wahr.

Verdiente Kolpingmitglieder konnten für langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt werden. Auf 25 Jahre Mitgliedschaft können Hans und Elfi Reichert, Max und Helga Lösl, Ewald Bichler und Schriftführer Gerald Mayr zurückblicken. Schon 60 Jahre sind Hans Pongratz und Ehrenmitglied Viktor Wisbauer bei Kolping. Ein außergewöhnliches Jubiläum kann Peter Schmidt mit 70 Jahren Mitgliedschaft feiern. Der Geehrte ist vielen Regenern noch als der letzte Werkdirektor im damaligen Triumpf-Werk, auf dessen Gelände der Kurpark erweitert wurde, bekannt. Karl-Heinz Barth überbrachte diese Ehrung im Altenheim St. Elisabeth, wo Peter Schmidt wohnt. – bb