Adolf Kolping Bio
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Ohne Freude, ohne Erheiterung kann das Menschenherz nicht sein, am wenigsten in der Jugend.

Adolph Kolping (1813 - 1865)
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Kolping zu Besuch in Hall/Tirol

Geschenk-Übergabe: Ottmar Dillenburg (li.), Generalpräses des internationalen Kolpingwerks und somit neunter Nachfolger von Adolph Kolping, war begeistert von dem Präsent, das Karl-Heinz Barth (3. V. li) dem Haller Vorsitzenden Stefan Spiess übergab. Pater Severin Mayrhofer (re.) ist bereits seit 25 Jahren Präses in Hall. Foto: Mayr.

Regen, Hall/Tirol. Am vergangenen Wochenende feierte die Kolpingsfamilie Hall in Tirol ihr 150. Gründungsfest. Zu dieser internationalen Zusammenkunft ist auch die Regener Kolpingsfamilie eingeladen worden. Sie war auch die erste, die sich anmeldete und so bekamen die Mitglieder um Vorsitzenden Karl-Heinz Barth den Platz neben dem Ehrentisch am Festabend zugewiesen.

Zuvor bezog man Quartier in der wunderschönen Altstadt von Hall. Alle Häuser sind aus dem Mittelalter, wunderbar gepflegt und geben dieser 13000-Einwohner-Stadt ein einzigartiges Flair.

Das Kolpinghaus in Hall beherbergte nach der Wiedergründung ein Kino, jetzt sind im Untergeschoss Läden vermietet und der Vorführraum wurde zu einem schönen Festsaal umgebaut. Ähnlich wie in Regen hat auch in Hall das Theaterspielen noch heute eine große Tradition. So gestaltete sich der Festabend als sehr kurzweilig und  unterhaltsam. Vermutlich auch deswegen, weil der ortsansässige Kolpingvorsitzende Stefan Spiess nur eine kurze Rede hielt und die Festrede vom ehemaligen Generalsekretär des internationalen Kolpingwerkes Hubert Tintelott ebenfalls sehr kompakt gehalten war. Viele kurze Einakter unterbrochen von perfekten Darbietungen der Bigband-Musikanten strapazierten die Lachmuskeln der anwesenden Kolpingsfamilien.

Mittelpunkt der zentralen Feier am Sonntag war der Gottesdienst unter freiem Himmel bei herrlichem Kaiserwetter. Der Generalpräses des internationalen Kolpingwerkes Ottmar Dillenburg zelebrierte mit den Ortsgeistlichen die Festmesse. Mit den hiesigen Traditionsvereinen, Musikkapellen und Gebirgsschützen gefolgt mit den anwesenden Kolpingbannern bewegte sich der Festzug durch die Altstadtgässchen zum Festzelt, das neben dem Kolpinghaus aufgebaut worden war. Für das leibliche Wohl war alles perfekt hergerichtet. Karl-Heinz Barth überreichte als Gastgescheink eine Erinnerungstafel aus Edelstahl, gefertigt vom Regener Berufsbildungszentrum.

Mit der gewonnenen Begeisterung fasste man den Entschluss, Hall/Tirol als Ziel des nächsten Vereinsausfluges vorzuschlagen.