Adolf Kolping Bio
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Wer die Menschen gewinnen will, muß sein Herz zum Pfand geben.

Adolph Kolping (1813 - 1865)
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Gläubige gehen auf die Straße

Fronleichnamsprozessionen in Regen und March

Bayerwald-Bote vom 22.06.2019

Geschickte Helferinnen vom Frauenbund unter der Regie von Maria Prestel hatten den prächtigen Blumenteppich vor dem Altar auf dem Regener Stadtplatz gestaltet. −Foto: Lösl

Regen/March. Den Glauben heraus aus den Kirchen in die Städte und Dörfer tragen – darum geht es am Hochfest Fronleichnam. Auch in Regen bekundeten viele Gläubige ihre Frömmigkeit und nahmen am Festgottesdienst und an der Fronleichnams-Prozession teil. Stadtpfarrer Prälat Ludwig Limbrunner trug „Jesus Christus“ ehrfürchtig unter einem Baldachin durch die Stadt. An vier liebevoll hergerichteten Altären wurden ein Evangelium verlesen und Fürbitten gesprochen. Pfarrer Limbrunner erteilte an jeder Station den Segen mit dem „Leib Christi“, der in Form der Hostie, in einer Monstranz mitgetragen wurde.

Musikalisch begleitet vom Feuerwehr Spielmannszug Regen und der Neuen Stadtkapelle Regen erreichte der Fronleichnamszug am Stadtplatz die vierte Station. Ein wunderschöner Blumenteppich eröffnete sich den Gläubigen am Marienbrunnen. Der Katholische Frauenbund hatte, heuer unter der Federführung von Maria Prestel, den Teppich ab 5 Uhr früh mit einem Meer bunter Blüten gestaltet, dieses Mal in runder Form und mit dem Schriftzug „Christus“. Die bunte Blütenpracht hat, zumindest kurzzeitig, die Optik des Stadtplatzes verändert.

Der Gartenbauverein bekam viel Lob für den schönen Blumenteppich vor dem Altar am Marcher Pfarrheim, der dritten Station der Fronleichnamsprozession. −Foto: Frisch

In March waren viele Gläubige und Vereinsabordnungen mit ihren Fahnen erst zum Festgottesdienst in die Pfarrkirche gezogen. Erste Station der anschließenden Prozession mit dem Allerheiligsten, von Blasmusik begleitet, war das Feuerwehrhaus. Etliche Häuser entlang des Prozessionswegs über die Hauptstraße zum Hagenbichl und zurück zum Dorfplatz waren mit Birkenzweigen geschmückt und beflaggt. An jedem Altar verlas Pfarrer Alexander ein Evangelium. Die vier Altäre hatten die Feuerwehr, die Familie Dachs, der Gartenbauverein und der Mütterverein und Frauenbund gestaltet. − mah/igf