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Adolph Kolping (1813 - 1865)
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Internat plus Lehre – ein Erfolgsgarant

Werker im Zierpflanzenbau lernen (vorne von links) Tobias Heimerl, Tizian Stephan, Florian Wiegratz und Berhat Sari im Regener Kolping-Berufsbildungszentrum. Seit gestern haben sie 21 neue Azubi-Kollegen im Internat. Mit im Bild (hinten von links) Lehrgangsleiter Norbert Loibl, Barbara Breese, Marianne Loibl und Daniela Bielmeier von der Agentur für Arbeit sowie Ausbilderin Susanne Walcher. − Foto: Fuchs

Werker im Zierpflanzenbau lernen (vorne von links) Tobias Heimerl, Tizian Stephan, Florian Wiegratz und Berhat Sari im Regener Kolping-Berufsbildungszentrum. Seit gestern haben sie 21 neue Azubi-Kollegen im Internat. Mit im Bild (hinten von links) Lehrgangsleiter Norbert Loibl, Barbara Breese, Marianne Loibl und Daniela Bielmeier von der Agentur für Arbeit sowie Ausbilderin Susanne Walcher. − Foto: Fuchs

Kolping-Berufsbildungszentrum startet ins Ausbildungsjahr 2014/15 Regen. Das Regener Kolping-Berufsbildungszentrum startet ins Ausbildungsjahr 2014/15. Am gestrigen Montag sind insgesamt 38 junge Frauen und Männer in der Einrichtung an der Osserstraße eingetroffen. Im Kolping-Zentrum beginnen 21 Burschen (und einige Mädchen) eine Ausbildung über zwei oder drei Jahre in einem der sieben angebotenen Berufsfelder. 17 Teilnehmer hat das neue Berufsvorbereitungsjahr. ¨Hier ist noch Luft nach oben¨, meinte Lehrgangsleiter Norbert Loibl bei der Begrüßung der ¨Neuen¨, von denen einige in Begleitung ihrer Eltern gekommen waren. Loibl rechnet aber damit, dass noch weitere BVler nachträglich einsteigen werden. Barbara Breese, Direktorin der Agentur für Arbeit Deggendorf, erwähnte die derzeitige wirtschaftliche Situation. Die August-Arbeitslosenquote in ihrem Amtsbereich lag bei 2,9 Prozent, allerorten werden Auszubildende gesucht – wozu es da überhaupt noch eine solche Einrichtung brauche? ¨Wir sind nach wie vor heilfroh, dass wir das Kolping-BBZ haben¨, sagte Breese. Es gibt immer eine Anzahl von jungen Leuten, die zunächst nicht ins Berufsleben hineinfinden, bei denen erst durch diese Kombination aus Internat und Berufsausbildung der Knoten platzt. Dass auf diesem Feld die Kolping-Einrichtung höchste Qualität biete, das zeige die letztjährige Erfolgsquote von 100 Prozent, sagte Breese. Freilich ist eine Ausbildung in einem solchen BBZ eine der teuersten Maßnahmen, die die Bundesanstalt für Arbeit finanziert: 2500 Euro pro Monat und Person fallen an. Deshalb mahnte Breese die Jugendlichen: ¨Sehen Sie das hier als Chance.¨ Ohne Probleme ist mittlerweile eine Zusammenarbeit der beiden Bildungseinrichtungen Kolping-BBZ und Marienheim des Kreis-Caritas-Verbands möglich. So gibt es auch in diesem Jahrgang wieder einige Mädchen, die in den Kolping-Werkstätten lernen und im ¨Marienheim¨ wohnen. Und auch den umgekehrte Fall gab es bereits, wie sich Norbert Loibl erinnert: ein junger Mann wohnte im Internat an der Osserstraße und machte in der Caritas-Einrichtung eine Ausbildung zum Friseur. − jf
Verfasser: Johannes Fuchs, VÖ BB 09.09.2014

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