Adolf Kolping Bio
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Wie übel wären wir dran, wenn unsere Hoffnung auf Menschen beruhte.

Adolph Kolping (1813 - 1865)
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Lambach: Familienwochenende der Kolpingsfamilie Regen Erziehen – eine anspruchsvolle Tätigkeit

Waltraud Wirthl gab den Teilnehmern wertvolle Tipps für die Kindererziehung Foto: Barth

Waltraud Wirthl gab den Teilnehmern wertvolle Tipps für die Kindererziehung
Foto: Barth

„Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das Kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.“ Dieses Zitat von Adolph Kolping zeigt den Stellenwert, den jener der Familie zuschrieb, und deshalb ist es sicher eine Uraufgabe der Kolpingarbeit, diese zu stärken. Die Kolpingsfamilie bietet dazu unter anderem alle Jahre ein Familienwochenende in der Kolping-Ferienstätte zu Lambach an, bei dem es dieses Mal schwerpunktmäßig um Erziehungshilfen für die Eltern, (Leih)-Omas und Opas ging. Am Freitagabend gab es dazu erst einmal eine Einführung in die Thematik durch die Referentin der KEB, Waltraud Wirthl vom FamilienTeam im Bistum Passau. Die mitgereisten Kinder wurden derweil in der hauseigenen Turnhalle von der Sportlehrerin Marion Lippl betreut.
„Warum muss ich Dir alles vier Mal sagen“ – unter diesem Titel ging es dann am nächsten Tag in die Vollen, neben vielen wertvollen Anregungen und Informationen wurden auch Rollenspiele durchgeführt, in denen die Verhaltensmuster der Kinder, aber auch die Reaktionen der Eltern darauf offenbar wurden, begleitet von Tipps durch die Referentin. Die Personen, um die es ging, nämlich die Kinder und Jugendlichen, sammelten derweil Material im nahegelegenen Wald, aus dem sie anschließend unter Anleitung von Stephanie Wechsler und Rita Koller kleine „Bastel-Kunstwerke“ schufen.
Der Nachmittag bot Gelegenheit das theoretisch Erlernte in die Praxis umzusetzen. Dazu fuhr man in den Wildgarten zu Furth im Wald, wo man, unglaublich anschaulich und kurzweilig dargebracht, sehr viel Wissenswertes über die heimische Flora und Fauna erfuhr, z.B. dass Brennnesseln durchaus essbar sind, dass sich aus sechs importierten Bisamratten inzwischen eine richtige Plage entwickelt hat und dass Krebse ganz schön zukneifen können, wie der Regener Kolpingchef Karl-Heinz Barth leidvoll erfahren musste. Im weitläufigen Gelände des Wildgartens konnten sich die Kids nach Herzenslust austoben. Nichts musste man mehr „viermal sagen“, unter allen Beteiligten entstand eine gewinnbringende Kooperation.
Ähnliches erlebte man auch nach Einbruch der Dunkelheit in der Natur, als man sich, nur mit Taschenlampen „bewaffnet“, zu einem kleinen Waldspaziergang aufmachte.
„Und ich will nicht in die Kirche!“ Wer kennt diesen Konflikt an Sonntagen nicht? Auch hier halfen die Informationen von Waltraud Wirthl sehr, diesen Generationenkonflikt zu überwinden. Einen auch vom Wetter gesegneten schönen Sonntag mi t der ganzen Familie stand nichts mehr im Wege. Und bevor es nach dem Gottesdienst in der Hauskapelle und dem gemeinsamen Mittagessen wieder heimwärts ging, kamen die Organisatoren der Veranstaltung, Karl-Heinz Barth und Rita Koller dem Wunsch der Teilnehmer nach und buchten gleich wieder ausreichend Plätze für das kommende Jahr.
Fotos unter www.kolping-regen.de

Immer im Jahresprogramm der Kolpingsfamilie Regen: Das Familienwochenende in Lambach. Foto: Barth

Immer im Jahresprogramm der Kolpingsfamilie Regen: Das Familienwochenende in Lambach.
Foto: Barth